31. März 2016

Ich kann kochen!

Ich muss gestehen, meine "First Impression" Kategorie lief ganz anders als erwartet und zwar ziemlich...schief. In meinem Kopf dachte ich, dass ich ständig irgendetwas neues zum naschen oder knabbern finden werde und alles einfach reibungslos läuft.
Leider musste ich feststellen, dass ich die meisten Sachen schon getestet habe und ich so gut wie nichts neues fand, was ich euch tatsächlich als "neu" vorstellen könnte, oder ich wollte es gar nicht probieren.
Da das Thema Essen aber eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt, so möchte ich es trotzdem mit euch teilen. Es liegt mir sehr am Herzen, aber nicht (nur) weil ich so gerne esse, sondern weil ich nie geglaubt hätte, dass ich jemals kochen werde.
 
Ihr müsst wissen, dass ich eine richtig schwieriges Kind war, wenn es ums Essen ging. Ich wollte und konnte bestimmte Sachen nicht essen, und das schon im Babyalter (meine Mutter liebt es zu erzählen, dass ich als Baby lieber verhungert wäre, als etwas zu essen, dass ich nicht wollte und ich sie somit ziemlich gequält habe). Es gab nur sehr sehr wenig, was meine Wenigkeit zu sich nehmen wollte. Dazu kommt es, dass ich schon immer mehr "mit den Augen" als mit dem Magen gegessen habe und deswegen nur "hübsche" Sachen essen wollte.
Ihr könnt euch vorstellen, dass es alles andere als einfach für mich war, als ich mit meinem Mann (damals Freund) zusammen zog und selber kochen musste.
Erstens konnte ich gar nicht kochen, zweitens aß ich nur bestimmte Sachen, und drittens, wenn ich doch gekocht habe, hatte ich so viel Angst, dass ich alles falsch mache, dass ich das Essen wirklich immer wieder versaut habe.
Ich habe bis November 2012 sehr wenig bis kaum gekocht.
Dann, eines Tages im November hatte ich ein Gespräch mit einen Arzt, (zu dem Zeitpunkt habe ich im Krankenhaus gearbeitet) den ich sehr schätzte, und er sagte mir, ich kann doch gar nicht wissen, ob mir etwas schmeckt oder nicht, wenn ich es nicht ein mal versuche. Ich brauche es doch nicht aufzuessen, sondern nur probieren und dann kann ich mir eine Meinung bilden, weil ich es versucht habe.
Klingt logisch, aber es war doch zu einfach, als das ich von selber drauf gekommen wäre.
Ich bin also nach Feierabend nach Hause gefahren und habe mich gleich an eines der Gerichte gewagt, die ich immer wieder probiert und versaut hatte. Ich war entschlossen es gut werden zu lassen und am Ende wurde es zum ersten Mal genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Ich habe erst später gemerkt, dass ich an dem Tag zum ersten Mal angstfrei gekocht hatte und deswegen alles so gut geklappt hat.
Das sofortige Erfolgsgefühl, dass ich damals empfand, reichte aus um mich fürs kochen zu begeistern. Ab dem Tag fing ich an immer mehr zu kochen und immer neue Gerichte auszuprobieren. Irgendwann fing ich an, trotz unmenschlicher Panik, auch zu backen und merkte, dass ich dazu sogar ein Talent besitze.
Ihr könnt euch meine Freude und Begeisterung darüber gar nicht vorstellen. Ich hatte nun die Möglichkeit jederzeit das zu essen, worauf ich Lust hatte und zwar in der Form, wie ich es mit vorgestellt hatte. Es war überwältigend.
Für einen "normalen" Menschen ist das nichts besonderes, aber wenn man so wie ich war gewesen wäre, dann wüsste man, wieso ich das sehr zu schätzen wusste.
Seit dem koche ich unfassbar gerne. Ich habe einige Rezepte selbst erfunden und sogar eigene "Geheimrezepte" kreiert. Ich liebe es mich in der Küche zu verkrümmeln und erst dann wieder raus zu kommen, wenn das Essen fertig ist. Und ich LIEBE ES ZU ESSEN.
Seit dem ich selber koche bin ich viel offener für neue Geschmäcker und liebe es irgendwo essen zu gehen und etwas ganz neues zu probieren.
 
Die einzigen Regeln, die ich beim Kochen habe sind:
1. Ich koche ausnahmslos nur dann, wenn ich auch LUST darauf habe. In dieser Richtung führen Kompromisse nur zu einem Gericht, dass meinen Ansprüchen nicht gerecht wird und somit zu einer übelgelaunten Frau ;).
2. Mir darf niemand im Weg stehen! Wenn man mir helfen möchte, gerne, aber bitte immer einen halben Meter Abstand halten, weil ich mich für manche Gerichte flink bewegen muss und ich das auch tun können will.
3. Keiner, aber absolut KEINER (hörst du MAMA) darf mir einreden, dass ich das so oder so machen sollte! Vorschläge sind gerne willkommen, aber man kann sich darauf verlassen, dass ich niemals etwas vollkommen neues kochen werde, wenn ich Besuch habe und dass jeder Handgriff mehrmals geübt wurde. Ich bin eine Perfektionistin, falls es euch noch nicht aufgefallen sein sollte ;)).
 
Das war meine "wie ich zum Kochen kam" Geschichte.
Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich euch das nun erzähle, nun ja, es ist ziemlich einfach, ich möchte euch die Gerichte, die ich ausprobiere, oder schon in unserer Rotation sind, zeigen und eine Kleinigkeit dazu erzählen.
Ich sagte schon, dass Essen eine ziemlich wichtige Rolle in meinem Leben spielt. Und weil mein Blog dieses Mal eine Mischung aus allem was mich glücklich macht werden sollte, möchte ich hier auch über diese Leidenschaft berichten. Wer weiss, vielleicht gibt es da draußen mehr Menschen, die, so wie ich, Angst vor dem Kochen haben, denen ich aber Mut machen kann, dass sie mit Sicherheit kochen lernen können. Wenn ich das geschafft habe, dann werdet ihr das mit Links schaffen. :o))
Und im Gegensatz zu meiner "First Impression" Reihe, wird sich diese Kategorie ewig halten, denn ich habe nicht vor mit dem kochen aufzuhören!!! ;o)
Ich freue mich schon euch die ersten Bilder zu zeigen.
 
Bis sehr bald,

Fotografie #4

"Candle Light"

Bis bald,

30. März 2016

Lieblinsgprodukte: Gesichtscremes

Und schon machen wir weiter mit meiner Pflegeroutine. ;)
Nachdem ich also mein Makeup entfernt und mein Gesicht gereinigt habe, ist mein nächster Schritt nahezu selbstverständlich.

La Roche-Posay Effaclar Mat:

Mein treuer Begleiter seit über 3 Jahren. Ich habe etliche mattierende Cremes ausprobiert, aber keine war so gut wie dieses hier.
Zur besseren Verständnis, ich habe Mischhaut, d.h. mein Gesicht hat trockene und ölige Stellen. Dazu kommt es, dass ich nie Foundation benutze (ja nicht ein mal eine besitze) und deswegen brauche ich eine Creme, die tagsüber meinen trockenen Gesichtspartien Feuchtigkeit spendet und gleichzeitig meine öligen Gesichtspartien mattiert.
Das ist eigentlich gar nicht so einfach, denn während eine "normale" Hautcreme meine trockenen Stellen perfekt mit Feuchtigkeit versorgt und meine glänzenden Stellen stärker sichtbar macht, trocknet eine "übliche" mattierende Creme mein Gesicht an den trockenen Stellen zu sehr aus.
So oder so, kann ich da eigentlich nicht gewinnen...Außer mit dieser Gesichtscreme.
Diese Creme schafft es, dass mein Gesicht perfekt mit Feuchtigkeit versorgt wird, OHNE ZU GLÄNZEN! Der Mattierungseffekt scheint genau an den Stellen zu wirken, an denen es gebraucht wird und trocknet meine anderen Gesichtspartien überhaupt nicht aus.
Außerdem scheinen die Poren verfeinert und verkleinert.
Eine erbsengroße Menge recht für das ganze Gesicht aus.
Die Creme brennt und spannt nicht, sie zieht sehr schnell ein und fühlt sich kühlend an. Dazu besitzt es keinerlei Duft.
Zwar liegt der Preis für 40 ml bei knapp 15 €, aber ich zahle ihn gerne, weil es für mich einfach keine bessere Tagescreme gibt.

La Roche-Posay Toleriale fluide:

Während ich am Tag keine andere Creme als die Effaclar mat benutzen mag, so möchte ich am Abend etwas mehr Feuchtigkeit haben. Dazu ist dieses Fluid einfach nur perfekt.
Ich habe mich bewusst für eine nicht fettende Nachtcreme entschieden, weil ich das Gefühlt von "Öl" auf der Haut auch in der Nacht nicht mag.
Dieser Fluid ist genau für mich gemacht, zwei Pumpstöße und das ganze Gesicht ist eingecremt. Die leichte Textur zieht wunderbar schnell ein, brennt und spannt nicht, die Haut fühlt sich danach, wie mit kaltem Wasser bespritzt. Das Gefühl ist einfach unglaublich.
Wie die andere Creme besitzt auch diese keinerlei Geruch.
Das beste ist, dass ich am nächsten Morgen mein Gesicht auch nur mit Wasser spülen kann und es bleibt kein Fettfilm übrig.
Oh, ich liebe meine La Roche-Posay Cremes! :o)
Bei regelmäßiger Anwendung habe ich gemerkt, dass die Kombination von Effaclar am Tag und Toleriane in der Nacht vollkommen ausreicht um meine Haut perfekt mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Ansonsten ist auch diese Creme nur in der Apotheke (oder bei Müller?) zu finden und liegt in der gleichen Preisklasse wie die Effaclar Mat.

Nivea Care Intensive Pflege:

Diese kleine Dose habe ich eigentlich für meine Hände gekauft. Meine Hände waren sehr sehr empfindlich geworden und wenn nichts mehr hilft... ihr kennt ja mein Spruch ;)).
Beim Umzug mutierte es aber dann aus der Not heraus zu meiner Nachtcreme, da meine Toleriane sich unter ein Berg von Pflegeprodukte befand und ich eine Zeit lang nicht rangekommen bin.
Es ist auf jeden Fall von einer vollkommen anderen Konsistenz wie meine übliche Nachtcreme, viel dicker und "cremiger". Ich musste es eigentlich immer ein bisschen in die Hände verteilen und erst dann ins Gesicht einmassieren, sonst hatte ich immer weisse "Flecken" im Gesicht.
ABER es hat eine gute Arbeit geleistet. Auch wenn mein Gesicht am nächsten Morgen richtig schön geglänzt hat, so hat es meine Haut mit sehr viel Feuchtigkeit versorgt.
Für den täglichen gebrauch kann ich es mir nicht vorstellen, dafür ist es mir zu reichhaltig. Aber für die Tage an denen ich besonders viel Feuchtigkeit brauche werde ich die definitiv hernehmen.
Das war meine "Gesichtspflegeroutine". Mal sehen worüber ich als nächstes berichten werde. ;))

Bis bald,

15. März 2016

ND: Purple & Purple

Zwei verschiedene Nagellacke zu tragen entwickelt sich zu meinem "Ding"... Ich mag das Aussehen immer mehr, und die Tatsache, dass ich dadurch 2 "neue" Lacke auf einmal auftragen kann, und somit auch viel schneller durch meine ungetragenen Lacke komme, macht mir solche Manis noch schmackhafter.
Heute habe ich mich, anders als bei den letzten Male, für die gleiche Farbfamilie entschieden. Ich habe schon sehr lange ein Auge auf diese zwei Farben geworfen und nun konnte ich sie endlich auftragen. Und welche Farbe passt auf kurze Nägel (nach einen kleinen Unfall mussten sie dran glauben) besser als Dunkellila?: 
Tageslicht mit Blitz
Ha! Ich habe euch mal wieder erwischt! Habt ihr ernsthaft geglaubt, dass ich einfach zwei "normale" Lilafarben nehme? Nix da!
Wenn es schon Lila wird, dann außergewöhnlich.
Lila gehört nicht zu meinen Lieblingsfarben. Wirklich nicht! Ich verbinde einen ganz bestimmten Satz damit, den ich lieber für mich behalte, und daher kann und will ich Lila niemals als Lieblingsfarbe ansehen. Auf den Nägelchen allerdings mache ich gerne eine Ausnahme. Vor allem wenn es um dunkle Töne geht. Wir wissen ja, wie ich zu solchen dunklen, fast schwarzen Töne stehe! ;) <3
Und nun zu den heutigen Protagonisten:
Mir fällt gerade auf, dass dieser Lack nun offiziell als "limitiert" oder "alt" angesehen werden darf. Seit der Umstellung des Sortiments scheinen diese Lacke ganz weg zu sein. Finde ich irgendwie schade, weil ich eine ganz besondere Beziehung zu den P2 Lacken, in speziell diesen Flaschen, aufgebaut habe. Naja, hoffen wir mal, dass es in Zukunft von P2 immer noch schöne Lacke geben wird, auch wenn sie eine anderen Flaschenform haben werden.
Dieser Lack hätte ich um einen Haar für eines meiner "Experimente" hergenommen. In der Flasche sah er mir viel zu unscheinbar aus und auf meinen Swatch-Stick ist er fast schwarz. Aufgetragen allerdings ist es wunderbar rauchiges, kühles Dunkellila. Es ist ein "Crelly", d.h. es ist ein Mittelding zwischen ein Jelly und ein Cream Lack. Es ist nicht so "cremig deckend" wie ein Creme Lack, aber auch nicht so durchschimmernd wie ein Jelly.
Deckkraft war trotz des Finishes sehr gut, 2 Schichten reichen vollkommen. Konsistenz war auch sehr gut und der Pinsel ist sehr schmal, was ich aber in diesem Fall echt super fand, weil ich somit sehr gut die Kontrolle über den Auftrag behalten konnte.
Ich bin froh, dass ich den Lack nicht für eines meiner Experimente geopfert habe und kann es kaum erwarten es als eine "ganze" Mani zu tragen.
Schon wieder ein "Insta made me buy it"-Fall. Nach der Sortimentsumstellung schien jeder einzelne Nagellackjunkie da draußen sich diesen Lack zugelegt zu haben. Am Anfang habe ich mich noch ziemlich gut wehren können, aber irgendwann habe ich dem Druck nachgegeben.
Als erstes will ich klarstellen, dass nicht der Pinsel mich hasst, sondern ich hasse den Pinsel!!!
Bei all den 4 Lacken, die ich vom neuen Sortiment besitze, ist der Pinsel klobig, steif und irgendwie zu groß. Eigentlich finde ich größere Pinsel super, weil sich der Lack damit leichter auftragen lässt, in diesem Fall ist es aber als ob ich versuchen würde mit einem Malerpinsel meine Nägel zu lackieren. Es ist ein Kampf und ich kämpfe nicht gern mit meinen Lacken...
Aber genug über den Pinsel, die Konsistenz des Lackes war auch hier etwas dickflüssig. Er deckt dafür hervorragend, 1 Schicht ist ausreichend. Ich habe aber wie üblich auch hier zwei Lackiert.
Aufgetragen wirkt der Lack auberginenfarben mit vielen goldenen Glitzerpartikeln, die aber eher Kupfern schimmern. Der Schimmer ist auf den Nägeln nicht mehr soooo gut zu erkennen, wie in der Flasche, ABER man kann es erkennen. Es sieht aus, als ob der Lack von Innen brennt. Wie wenn man in ein Feuer hineinsieht, der gerade entfacht wird. Lauter kleine Funken in einer dunklen Masse.
Mir gefällt die Farbe überraschend gut und auch in diesem Fall freue ich mich den Lack "alleine" zu tragen.
Mal wieder eine Win-Win-Situation. So kann es von mir aus weitergehen. ;o)

Bis bald,

8. März 2016

Essie: Bahama Mama

Mir ist aufgefallen, dass ich bisher nur sehr wenig Essies gezeigt bzw. getragen habe. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich, obwohl Essie fast die Hälfte meiner Sammlung ausmacht, die meisten davon schon getragen habe. ^.^
Die Besten will man halt öfters tragen.
Leider gehört der heutige Nagellack nicht dazu. Er ist keinesfalls schlecht, aber...
Erstmal Bilder bitte:
Wer gedacht hatte, dass Verletzungen nur Katzenbesitzer vorbehalten sind, der hat noch nie mit einen Jack Russell gerauft. Unsers ist einer dieser robusten und sehr schlauen kleinen Dinger, mit denen man ALLES anstellen kann, der aber auch gelernt hat, dass er zwar nicht beißen, aber sehr wohl seine Pfötchen bzw. Krallen einsetzen kann ;)). Macht aber nichts, denn am Ende habe trotzdem ich gewonnen und er hat sich wegen meine Wunden geschämt (ja, so ein gemeiner Weichkeks bin ich ;)).
Aber zurück zum Lack.
Ihr seht hier 2 Schichten plus Überlack. Konsistenz war einwandfrei, Deckkraft auch. Trockenzeit war hervorragend und die Farbe...nun ja, hier genau liegt mein Problem. Als ich ihn gekauft habe, habe ich mich auf ein wunderbaren Beerenton gefreut. Er sah in der Flasche auch so aus. Aufgetragen sieht er aber eher so aus, als ob er sich nicht entscheiden kann ein Beerenton oder ein Rotton zu sein.
Das ist mir zu wischi-waschi. Ich wollte einen Beerenton und nicht ein unentschlossenen Rotton.
Bäh, bin sauer, mag ich nicht.
Ich habe mehrere "Zicken" von Essie, aber diesen hier werde ich ausnahmsweise mal nicht behalten. Ich habe zwar noch keines meiner Essies ausgemistet, aber dieser hier wird ein neues Zuhause bekommen. Irgendwann ist immer das erste mal. ;)

Bis bald,

7. März 2016

Fotografie #3

"Lava"

Wenn ich die Bilder sehe, muss ich unwillkürlich an das Buch "Reise zum Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne denken. ;D

Bis bald,

4. März 2016

Misslyn: In Love

...oder "wie treibt Frau ihren Ehemann in die Verzweiflung in 5 Schritten":
 
Schritt 1: Frau sucht sich einen pinken Nagellack raus, der natürlich so gar nicht zu der aktuellen Wetterlage passt
Schritt 2: Frau sollte dafür sorgen, dass es sich hierbei um einen Lack mit Frost Finish handelt. Je mehr Streifen, umso besser.
Schritt 3: Frau trägt nun diesen unfassbar "coolen" Lack in 4 Schichten auf und lässt gut trocknen.
Schritt 4: Frau präsentiert ihre frisch lackierten Nägelchen ihrem Liebsten und vergisst dabei nicht immer wieder zu betonen, dass "der so aussehen muss".
Schritt 5: Frau lehnt sich zurück und genießt die Show.
 xD xD xD
 
Was, ihr nennt das gemein? Ich nenne das amüsant. Weil es genauso abgelaufen ist.
Der erste Kommentar war "Der ist ja viel zu hell, ist doch noch Winter draußen". Der zweite Kommentar war schon Lackbezogener "Pfui, der ist ja streifig". Auf mein "Der ist so, da kann man nichts machen, sieht trotzdem hübsch aus, oder?" kam prompt "(ungläubig schauen) Hmmm, aber da sind so viele Streifen...hmmm....also ich finde ihn nicht so hübsch...tut mir leid."
Und wenn Frau dann auch noch leicht traurig drein schaut, dann ist sie am Ziel und der Mann voll verzweifelt xD.
Jetzt wollt ihr ihn bestimmt sehen: Da ist er ja:
Ihr werdet bestimmt lachen, aber diesen Lack habe ich ganz lange gesucht. Also nicht genau diesen, sondern einen, der so aussieht.
Rosa Frost Lacke waren in den 90er Jahren toootal angesagt und weil ich damals noch sehr jung war und kein Nagellack tragen durfte, habe ich mir so eine Farbe schon immer gewünscht.
Eigentlich mag ich Frost Finish überhaupt nicht. Ich finde es, wie die meisten Lackträgerinnen, total veraltet und nicht gerade schön. Diesen hier mag ich aber. Das hat aber weniger mit Schönheit als mit Nostalgie zu tun.
Ihr seht hier 4 Schichten! Der Pinsel war ein Traum, unfassbar weich, perfekt abgerundet und einfach nur leicht zu handhaben. Der Lack an sich war recht dünnflüssig. Nicht so dünn, dass es überall hinläuft, sondern "normal dünnflüssig".
Die Trockenzeit war eine Katastrophe, es ist nämlich der erste Lack, bei dem ich am nächsten Tag eine fette Delle in meinem Lack hatte. Ist mir bisher noch nie passiert, weil ich
1. immer Seche Vite benutze und 
2. 1 Stunde nach dem lackieren NICHTS, aber absolut nichts mache, das meinem Lack schaden könnte.
Daher bin ich schon ein wenig sauer auf dem Lack.
 
Und obwohl mein Mann ihn grässlich findet und ich ihn wahrscheinlich sehr selten tragen werde, werde ich ihn behalten, denn er erinnert mich an meine Kindheit. :o)

Bis bald,

3. März 2016

Lieblingsprodukte: Gesichtsreinigung

Nachdem ich das letzte mal übers abschminken geredet habe, dachte ich es wäre richtig als nächstes über die Reinigung des Gesichts zu sprechen. Merkt ihr was? Die Reihenfolge sieht verdächtig aus nach meiner Routine...aber mal sehen ;o)).
Was Reinigungsprodukte für das Gesicht angeht muss ich zugeben ,dass ich eigentlich immer Glück damit hatte. Ich habe per Zufall immer eins ausprobiert, der funktioniert hat, und den habe ich einfach so lange benutzt, bis er aus dem Sortiment genommen wurde.
Als mein letztes Lieblingsreinigungsgel aus dem Sortiment verschwand war ich untröstlich. Der war echt toll, machte meine Haut richtig sauber und bekämpfte sogar jegliche Pickelchen, die versuchten rauszukommen. Zum Glück habe ich recht schnell Ersatz gefunden, und zwar in der Drogerie! :)

Nivea erfrischendes Waschgel:

Seit Jahren immer an meiner Seite. Egal ob ich mich abgeschminkt habe oder nicht, egal wie sehr ich (im Sommer) geschwitzt habe, oder mit dem Hund gekuschelt habe, dieser Gel reinigt meine Haut grundtief und hinterlässt es quietsche-sauber.
Ich mag es, weil es meine Haut richtig reinigt. Keine Schmutz- oder Makeupreste, keine Pickelchen überleben ihn. Auch wenn ich meine Haut vernachlässige, sobald ich ein Paar Tage diesen Reiniger benutze ist alles sofort wieder in Ordnung.
Ich kann mich IMMER darauf verlassen, dass es dafür sorgt, dass mein Gesicht sauber und gesund aussieht und das liebe ich.
Der Geruch ist hier auch typisch Nivea, aber keinesfalls unangenehm.
Man sollte es zwar nicht in den Augen bekommen, weil es schon ein wenig brennt, aber das passiert ja eh selten. Und mal im ernst, wozu hat man sowas, wenn man sein Augenmakeup nicht damit entfernen darf? DA habe ich doch den meisten "Schrott" draufgepinselt.
Seit Jahren mein treuer Begleiter und er wird es weiterhin bleiben.

 

La Roche-Posay schäumendes Reinigungsgel:

Oh ja, der schäumt tatsächlich ;).
Diesen hier habe ich gekauft, als ich mal mein Nivea nicht bekommen habe. Ich hatte keine Zeit und keine Lust ihn überall zu suchen, also bin ich in die erst beste Apotheke gelaufen und habe diesen hier mitgenommen.
Ich habe mehrere La Roche-Posay Pflegeprodukte, die ich liebe, und deswegen dachte ich, ich könnte nichts damit falsch machen.
Habe ich auch nicht. Das Gel ist wirklich sehr sanft, wie alle La Roche-Posay Produkte auch, und macht die Haut sauber, ohne sie auszutrocknen. Fürs Makeup entfernen ist er mir allerdings ein ticken zu sanft, aber ich benutze ihn bevorzugt am Morgen, wenn ich nur den leichten Ölfilm von meiner Nachtcreme entfernen will. Dafür brauche ich ja nichts starkes und er eignet sich perfekt für diesen Zweck.
Er ist geruchsneutral und ansonsten sehr hautverträglich.
Zwar kostet er um einiges mehr als der von Nivea, ist aber sehr ergiebig, da man weniger als ein erbsengroßen Tropfen für das ganze Gesicht braucht.
Als ich gemerkt habe, wie sanft der Gelreiniger von La Roche-Posay ist, dachte ich, ich könnte ruhig auf ihn verzichten. Mit der Zeit aber habe ich gemerkt, dass es toll ist einen sanften Reiniger am Morgen zu benutzen, der die Haut wieder frisch macht und sie nicht austrocknet.
Ich will keins von den beiden je wieder missen.

Bis bald,