28. Januar 2016

Der Fernseher und die Sucht...

Was? Wie? Hä?
 
So ungefähr hat mein Mann reagiert, als ich ihm (mal wieder) verkündet habe, dass ich die sog. "fernsehfreie Zone" einführen will.
 
Zur besseren Verständigung muss ich hinzufügen, dass die Idee nun wirklich alles andere als neu ist. Alles begann 2013 als sowohl mein Mann und ich gemerkt haben, dass wir irgendwie Konzentrationsprobleme hatten. Es war keine Krankheit oder etwas ähnliches, unsere Köpfe fühlten sich sowas von voll an und wir wussten nicht wieso.
Unsere Köpfe waren wie gesagt zum bersten voll, wir waren gestresst und müde und hatten irgendwie keine Zeit für nichts.
Zum Glück für uns haben wir echt tolle Freunde, und eine davon meinte, dass es davon kommen könnte, dass wir ununterbrochen einer sog. akustischen Belästigung ausgesetzt sind.
Unser geniales Gehirn bekommt also gewollt und auch ungewollt eine ganze Menge an Informationen reingeprügelt, die er zu bearbeiten versucht. Bei ununterbrochenen Zufuhr kann er das aber nicht mehr, vor allem weil er die unwichtigen Sachen nicht automatisch ausblenden kann. Daher hat man das Gefühl, dass der Kopf voll ist und man keine Information, jeglicher Art, mehr bearbeiten kann.
Unsere Freundin meinte darauf, sie sehe nie fern (außer DVDs und  Youtube natürlich), und dass es ihr dadurch besser geht, ihr Kopf freier ist und sie viel mehr Zeit zur Verfügung hat.
Irgendwie wollten wir das nicht ganz glauben, als der Stress aber zunahm und wir richtig erschöpft "im Kopf" waren, beschloss ICH der Sache mal eine Chance zu geben. So kam es, dass wir genau 1 Woche vor der Hochzeit damit anfingen und ich kann euch sagen, das waren die entspannetesten 3 Wochen unseres Lebens. Leider hielt das nicht länger und meine weiteren Versuche schlugen unerfreulicherweise auch fehl.
 
Dieses Jahr sollte aber alles anders werden.
Zuerst war ich schlau genug mein Mann schon im Dezember in meinem Plan einzuweihen.
Am Anfang war er, wie gesagt, etwas unglücklich darüber, aber er hatte ja genug Zeit um über alles nachzudenken und als das neue Jahr sich langsam näherte, da fand er die Idee richtig gut.  Schließlich läuft eh nichts "gescheits" und wenn man sein Kopf mit Blödsinn vollpumpen will, dann sollte es zumindest etwas sein, wofür man sich selbst entschieden hat.
Yaaaay für mich meinen Plan ;o)).
Dann haben wir zusammen einen "Schlachtplan" entworfen. Wir mussten ehrlich sein, ganz ohne Fern gucken ist auch blöd, schließlich ist es schon schön sich zusammen etwas anzusehen, und entspannend ist es irgendwie auch. Wie soll man es also anstellen, dass man guckt, ohne dass es einen wieder abhängig macht?
In dem Fall hatten wir mehr Glück als Verstand, denn wir besitzen einige Serien, die wir sehr lieben, auf DVD, und können dank meiner liebsten Freundin auch noch ein wenig Amazon Prime benutzen. Dazu haben wir eine relativ große DVD-Sammlung, die nicht nur Staub fangen sollte. 
So entstand relativ schnell dieser Wochenplan.
Nachdem die Reihenfolge feststand musste noch etwas her, wo wir aufschreiben, was wir uns gerade angesehen haben. Schließlich kann man sich nicht jede einzelne Folge merken und so entstanden diese zwei Listen, die ich mit sehr viel Liebe zu Detail entworfen habe.
Staffel - CD- Folge
Nachdem auch die Listen fertig waren haben wir uns auf ein paar kleine "Regeln" geeinigt:
1. Fernseher läuft erst nach dem Abendessen.
2. Handys bleiben weg, während wir uns den Film/Folge ansehen und während des Abendessens.
3. Hat man an einem Tag keine Lust, bleibt der Fernseher einfach aus.
4. Kabel (wir haben hier Kabelfernsehen) kommt in den Keller.
 
Der Sinn des Ganzen ist es seine Zeit besser selber einteilen können und auch bewusst mehr Zeit miteinander zu verbringen.
Mit den ganzen Handys, Youtube, Facebook und Co. ist es sehr leicht in ein virtuelles Leben abzudriften. Man bekommt weniger von seiner Umgebung mit, man ist immer mehr darauf versessen, was in der virtuellen Welt passiert, so dass man sein WAHRES Leben nicht mehr bewusst wahrnimmt.
Der Mensch versucht ununterbrochen mehrere Sachen gleichzeitig zu machen, wie Facebook und Fernsehen, oder WhatsApp und Essen oder mit Freunden Zeit verbringen.
Und während multitaskingfähig zu seine eine wirklich tolle Eigenschaft ist, so ist es niemals dafür gedacht es ununterbrochen zu tun. Der Durchschnittsmensch ist einfach nicht dazu in der Lage und deswegen kommt es dazu, dass man heutzutage nur noch die Hälfte von allem mitbekommt. Und die Hälfte ist einfach nicht genug.
Ich vergleiche das gerne mit arbeiten gehen: wenn man auf Arbeit ist und seine Sache RICHTIG machen will, dann erledigt man eine Aufgabe nach der anderen. Man konzentriert sich auf eine Sache, die man dann fehlerfrei erledigt. Wenn man zu viele Aufgaben gleichzeitig zu meistern versucht, scheitert man, weil man immer irgendetwas vergisst oder übersieht.
Genau so läuft es aber heutzutage; Menschen wollen immer mehr Sachen gleichzeitig machen und merken nicht, dass sie dabei KEINE einzige richtig schaffen.
 
Ich will jetzt nicht die Moralpredigerin des Tages werden, denn ich war genau so!!!
Ich habe es aber zum Glück selber gemerkt und beschlossen etwas dagegen zu tun.
Ich möchte nicht mein echtes, wahres Leben verpassen, oder nur zur Hälfte mitbekommen, weil mich das, wahrscheinlich, konstruierte virtuelle Leben eines anderen mehr interessiert.
Das habe ich 5 Jahre lang gemacht! Seit dem Tag an dem ich mein erstes Smartphone gekauft habe, bin ich unmerklich immer weiter in dieser virtuellen Welt abgedriftet und es hat sehr lange gedauert bis ich mir selber eingestehen konnte, dass ich, so wie Millionen andere, süchtig bin.
 
Ihr werdet jetzt bestimmt sagen, dass man den Fernseher braucht um Nachrichten zu sehen, um informiert zu sein, oder dass der Verzicht auf das eine, die Sucht nach den Medien nicht vermindert.
Nun ja, zu den Nachrichten, da kann ich nur eines sagen: die Medien (Ferseher /Zeitschriften) verbreiten hauptsächlich negative Nachrichten, weil Panik schüren sich einfach besser verkauft. Wieso sollte ich mir jeden Tag so viel negatives ansehen/anhören. Das Leben hat doch so viele schöne Seiten und ich finde es ist besser sich darauf zu konzentrieren. Außerdem, die wirklich wichtigen Sachen, die in der Welt passieren, bekommt man auf jeden Fall mit, sobald man einen Facebook oder E-Mail Account hat. (Ungewollte Werbung ist schon was tolles.... *Ironie-Alarm*)
Außerdem, wenn man nicht vor hat, konkret etwas gegen einen Sache zu unternehmen, dann gibt es absolut keinen Sinn Interesse zu heucheln, nur um dazu zu gehören.
Und was den Einfluss des Fernsehens auf die anderen Medien angeht, ich möchte euch sagen, er ist großer als ihr es euch eingestehen wollt!
Ich kann nur aus eigener Erfahrung reden, aber seit dem der Fernseher die meiste Zeit aus ist, haben wir wirklich viel mehr freie Zeit zur Verfügung. Wir sind nicht mehr an feste Sendezeiten gebunden, können selber entscheiden was und wann wir uns ansehen und auch die Dauer der "Sendezeit" können wir bestimmen.
Und obwohl wir die Handynutzung "NUR" während des Essen oder des "Fernsehens" eingeschränkt haben, wirkt es sich jetzt schon sehr darauf, wie oft wir das Handy allgemein am Tag benutzen.
Es ist irgendwie lächerlich und peinlich, aber wir merken jetzt erst (oder besser gesagt wieder) wie wunderschön es ist, beim Essen sich einfach zu unterhalten, ja wir freuen uns regelrecht auf das Abendessen. Dann wird der ganze Tag besprochen, man erzählt sich Witze, oder komische Erlebnisse. Man genießt einfach das Zusammensein, man genießt sein Essen ganz anders, und man ist absolut entspannt, weil man eben an keine fixe "Sendezeit" gebunden ist und weil der Druck, ständig auf sein Handy sehen zu müssen auch weg ist.
Und auch beim Serien ansehen merkt man Sachen, die man vorher noch nie wahrgenommen hat.
Es ist als ob man sein Leben bewusster wahrnimmt. Es ist einfach herrlich.
 
Ich will euch jetzt nicht sagen, ihr sollt jetzt gefälligst eure Fernseher ausschalten und eure Handys wegwerfen, aber ich möchte euch aufgrund meiner jetzigen Erfahrung empfehlen, einfach mal zu versuchen sich auf 1 Sache zu konzentrieren. Sei es eine Unterhaltung mit einem lieben Menschen, ein Spaziergang, ein leckeres Essen in der Familie, euer Haustier, oder sogar eure Lieblingsserie, versucht euch einfach mal nur darauf zu konzentrieren und ich kann euch garantieren, dass ihr das mit ganz anderen Augen sehen werdet.
 
Ich beende jetzt mein viel zu langer Eintrag und hoffe, dass er euch zumindest zum nachdenken animiert hat.
 
Bis bald,


27. Januar 2016

Getragene Nagellacke 2015

Was 2014 als eine reine "Ich werde es dir schon zeigen"-Aktion begann, ist nun zu einer meiner liebsten Gewohnheiten geworden.
Aber mal zum Anfang.
2014 war das bedeutendste Jahr für meine Nagellacksucht, ich habe meine Lacke aussortiert, ja regelrecht ausgemistet und habe eine fast vollkommen neue Sammlung angefangen.
Mein Mann fand es zwar schon komisch, dass ich meine Sammlung sozusagen aufgebe und verschenke, nur um eine neue anzufangen, er beschäftigte sich aber nicht weiter damit.
Eines Tages, als ich meine ersten Essies gekauft hatte sagte er zu mir, er findet es gut, dass ich einen Hobby habe und auch wenn er es nicht versteht, warum Frau sooooo viele Lacke haben muss, so hat er nichts dagegen. Er findet es aber schade, dass ich die Lacke nur kaufe und nicht trage.
In meiner Nagellacksuchti-Ehre verletzt und, um ehrlich zu sein, weil ich mich ein wenig ertappt fühlte, wollte ich ihm zeigen, dass ich die Lacke nicht nur kaufe um sie anzuschauen, sondern dass ich sie auch trage.
So entstand damals die erste "Getragene Nagellacke"-Liste.
Das Prinzip dahinter war recht einfach: bevor ich einen Lack aufgepinselt habe, habe ich ihn auf ein eigens dafür vorbereitetes Papier getropft. Dafür habe ich Seiten aus einem meiner heißgeliebten Paperblanks-Notizhefte, die ich leider zum Schmierpapier umwandelt habe, rausgerissen. (Ich habe einen schrecklichen Verschleiß, wenn es sich um Notizhefte handelt, und dabei sind sie immer so extrem teuer, ich sage nur Paperblanks, Leuchtturm, usw. Ich werde definitiv noch 1 oder 2 Bäume pflanzen müssen -.- ...)
Das funktionierte auch prima, aber ich merkte recht schnell, dass meine Idee nicht ganz durchdacht war, denn ab eine gewisse Anzahl an Tropfen, konnte ich diese nicht mehr auseinander halten und eins meiner Vorsätze dabei war, dass ich jeden Lack nur 1 mal trage (bei der Menge ein Kinderspiel) und dabei den ungetragenen Lacken den Vorzug gebe.
Im Tropfenform sehen aber viele Farben sich sehr ähnlich und ich musste manchmal echt lange nachdenken ob ich den einen oder anderen Lack schon aufgetragen habe oder nicht.
Alles in allem hat die Liste aber ihren Zweck erfüllt und ich konnte am Ende des Jahres beweisen, dass ich 59 Lacke getragen habe. Mein Mann war vollkommen zufrieden und ich zugegeben auch.
Im Jahr darauf, also 2015, habe ich die Liste ein wenig perfektioniert. Ich habe beschlossen die Bezeichnung der Lacke aufzuschreiben, bevor ich sie darauf tropfe, somit ist jede Verwechslung ausgeschlossen und ich weiss ganz genau, ob ich einen Lack überhaupt schon mal getragen habe, oder ob es sich um einen ganz "jungfräulichen" Lack handelt.
Außerdem sieht es so viel schöner und ordentlich aus und es macht richtig Freude sich die Liste anzuschauen.
Hier ist meine 2015 Liste (die 2014 Liste habe ich aufgrund der Unübersichtlichkeit nicht behalten):
Ganze 38 Nagellacke und 10 Effektlacke haben es letztes Jahr auf meine Nägelchen geschafft. Es sind nicht gerade sehr viele, würden einige sagen. Wenn man aber bedenkt, dass das letzte Jahr eines der schwersten meines Lebens waren, ich über 6 Monate sehr krank war und wir dazwischen noch umgezogen sind, dann kann man das schon als eine tolle Leistung bezeichnen. :o)

So sieht meine jetzige 2016 Liste (bisher):
Oh JA, ich habe vor diese Liste weiter zu führen. Ich finde es einfach genial. Nicht nur, dass ich den Überblick darüber behalte, welche Lacke ich getragen habe und welche noch "dran" sind, nein, es gibt mir auch die Möglichkeit zu sehen, welche Farbe ich schon lange nicht mehr getragen habe, oder zu welchen Farben ich allgemein tendiere.
Es ist eine wunderbare Idee und ich bin sehr froh darüber, dass ich sie hatte.
Dieses Jahr habe ich mir sogar vorgenommen mehr "jungfräuliche" Nagellacke zu tragen (d.h. welche die seeeeehr lange schon auf ihren Einsatz warten, es aber noch nie auf meine Nägelchen geschafft haben).
Ich bin gespannt, wie sich dieses Jahr entwickelt. Bisher läuft es aber schon mal sehr gut.

Bis bald,

26. Januar 2016

P2: Gracious

Heute zeige ich euch mein ältester Nagellack. Er ist der einzige, der meine unendlichen Ausmistaktionen überlebt hat... und zwar seit 2010.
Yupp, dieses Baby war eines der ersten Nagellacke in meiner Sammlung. Falls ihr es noch nicht gewusst habt, ich habe im Sommer 2010 angefangen Nagellacke zu sammeln. Damals habe ich so ziemlich jede Farbe gekauft, die ich in die Hände bekam. Die meisten davon haben es nicht in meiner heutigen Sammlung geschafft, aber dieses Baby hier schon.
Damals gab es um "Gracious", "Stormy" und "Elegant" von P2 einen richtigen Hype. Es waren die ersten "schmutzigen Farben" und alle wollten sie haben, mich inbegriffen.
Ich hatte selbstverständlich alle 3, und sie waren wirklich etwas besonderes, die anderen zwei musste ich aber schweren Herzens ausmisten, weil sie mir ganz und gar nicht standen.
Den hier werde ich aber niemals weggeben.
Tageslicht
Die Farbe ist ein "schmutziges" gräuliches Lila. In der Flasche sieht man einen rosa Schimmer (den meine Kamera leider nicht wirklich einfangen wollte), der auf den Nägeln leider nicht mehr erkennbar ist.
Der Auftrag war in Ordnung. Obwohl der Lack über 5 Jahre alt ist, ist er nur minimal eingedickt. Die Deckkraft ist auch sehr gut.
Heutzutage ist die Farbe nichts besonderes mehr. Es gibt ähnliche Farben von so ziemlich jede Firma, aber auch wenn er nichts neues mehr ist und ich die Farbe an mir auch nicht ganz so doll mag, so werde ich ihn immer behalten. Es ist ein guter Lack, eine elegante Farbe, die immer angebracht ist und er erinnert mich an meine Nagellacksucht-Anfänge. Alleine deswegen ist er unersetzlich.

Bis bald,

21. Januar 2016

P2: Pretty Singer

Diesen Lack habe ich letztens erst gekauft, ich wollte es aber unbedingt tragen.
Eigentlich trage ich nie pinken Lack im Winter. Ich persönlich finde, dass es im Winter eher unpassend ist. Dieser Pink ist allerdings etwas lilaner und ein wenig "schmutzig", so dass die Farbe gedämpfter aussieht.
Hier aber erstmal die Bilder:
Tageslicht
Perfect Match ;)
Ich kann mich zwar immer noch nicht ganz an dem Anblick von Pinke Nägeln im Winter gewöhnen, aber dieses Mal finde ich es gar nicht mal so schlimm. Außerdem ist mir aufgefallen, dass mein Lack perfekt zu unserer Flüssigseife passt xD. Es ist die "Frozen Berries" Version von Balea, womit ich meine "Küchen-Seife" aufgefüllt habe. 
Der Lack an sich war ein wenig dickflüssig, ließ sich aber relativ gut auftragen. Deckkraft war erstaunlich gut, ich hätte sogar mit nur 1 Schicht davon kommen können, wenn ich die erste Schicht ganz glatt aufgetragen hätte.
Alles in allem mag ich diese Farbe mehr als ich dachte. Ich werde sie aber wahrscheinlich eher im Frühling oder Herbst tragen.
 
Bis bald,
 

20. Januar 2016

P2: Cute Girl

Vor ein paar Tagen hatte ich einen wichtigen Termin und dabei wollte ich unbedingt eine saubere Mani haben, also habe ich mich für eins, wie ich denke, der schönsten Nude-Töne meiner Sammlung entschieden. Witzigerweise hatte ich den noch nie getragen, deswegen hatte ich am Anfang schon ein wenig Angst, dass ich mich vielleicht für den Falschen entschieden hätte. Es war schließlich halb 1 in der früh als ich ihn lackiert habe. ;)
War zum Glück nicht so.
Das nenne ich mal den absolut perfekten Nude-Lack für Mich!!!
Die meisten Nude-Töne sind mir persönlich zu gelbstichig, dieser hier ist aber rosaner und passt somit mehr als perfekt zu meinem Hautton.
Wahre Geschichte: sowohl meine Mutter als auch mein Mann meinten bei der Frage, wie sie meinen Lack finden, dass sie nichts sehen können. Der Lack wäre ihrer Meinung nach "Hautfarben". xD Nachdem ich sie beide darauf hingewiesen habe, dass ich Nagellack trage, meinten sie, es sähe sehr "sauber" aus. Da muss ich ihnen definitiv zustimmen.
Ich finde ihn wunderschön und bin froh, dass ich ihn besitze.
Die Konsistenz und Deckkraft waren beide toll, hier habe ich 2 Schichten plus Überlack aufgetragen. Über die Haltbarkeit kann ich leider nicht viel sagen, da mein Seche Vite alle Lacke lange halten lässt, ich kann aber sagen, dass ich nach 3 Tagen kaum Tipwear hatte. Darüber war ich sehr begeistert.
P2 Lacke halt. Ich liebe sie einfach. :o))

Bis bald,

17. Januar 2016

Selfmade: Fancy

Heute möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen.
Am Anfang des Jahres 2014 hatte ich beschlossen meine Nagellacksammlung auszumisten und komplett umzukrempeln. Dafür gab es mehrere Gründe:
Erstens: ich hatte knapp 300 Lacke. Die meisten davon hatte ich aber nur gekauft um sie zu besitzen, frei nach dem Motto "boah, diese Nuance von Rot habe ich noch nicht bei meinen eigenen 20 Rottöne, muss ich also unbedingt kaufen (auch wenn ich es gar nicht brauche, weil kein Mensch außer mir erkennen kann, dass es einen ticken heller/dunkler ist als all die anderen)".
Zweitens: ich war mit der Haltbarkeit oder Qualität bestimmter Lacke/Marken einfach nicht zufrieden und drittens, und das war der wichtigste Punkt, ich hatte einen eigenen Geschmack entwickelt und wusste genau welche Farben ich mag und tatsächlich tragen würde, und welche nicht.
So kam es dazu, dass ich fast all meine Lacke verschenkt habe. Ich habe Kiloweise Lacke an Freunde und Bekannte verteilt (wer so viele Lacke hat, weiss dass die Kilogramm Angabe keine Übertreibung ist) und blieb am Ende mit knapp 25 Lacke, von denen ich mich einfach nicht trennen wollte.
Zur gleichen Zeit hatte ich auch die Idee mit den Lacken, die ich eh nicht mehr haben wollte rumzuexperimentieren. Ich habe sie also nach Lust und Laune miteinander vermischt und am Ende erhielt ich nebst ein paar sehr benebelten Tage (die Dämpfe sollte man nicht unterschätzen) und ein paar richtig hässliche Farben, tatsächlich ein paar erfolgreich "selfmade" Lacke, die bis heute einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben. Sie sind meine ganz besonderen Schätze, und ich werde sie immer behalten!
Und bevor noch einer ausrastet und meint ich Ferkel hätte die "Fehlschläge" auch verschenkt, den kann ich beruhigen, das habe ich keineswegs getan. All die Katastrophen sind direkt in den Müll gelandet.
Heute zeige ich euch mein zweites "Selbstgemachtes" Nagellack (das erste habe ich noch nicht getragen, Bilder folgen dann)
Tageslicht
Dieses wunderbare Rot ist eine Mischung aus einem P2 Lack, dessen Name ich leider nicht mehr weiss, ein Effektlack mit Goldpartikel von KiK und einer halben Packung goldener Bastelglitter.
Die Deckkraft ist sehr gut, ihr seht hier 2 Schichten mit Überlack. Die Farbe ist ein sattes, eher kühleres Rot mit goldenem Schimmer. Die Farbe scheint von innen heraus zu leuchten.
Das einzige, was an dem Lack leider nicht so toll ist, ist der Glitter. Wie es sich im nachhinein herausstellte war der Glitter nicht gleichmäßig fein gemahlen, so dass es auch gröbere Stücke und Fäden drin waren, die man erst beim lackieren merkt. Eine Schicht Überlack hilft dabei das ganze zu begradigen und zum Glück tut das dem Aussehen des Lackes gar keinen Abbruch.
Ich finde den Lack immer noch richtig "Fancy" und bin ganz schön stolz auf mich ;o).

Bis bald,

16. Januar 2016

Kiko: 221

Nach meiner Erfahrung mit dem Misslyn-Lack habe ich mir gedacht es wäre gar nicht mal so verkehrt, wenn ich zuerst die Lacke auftrage, die ich noch nie getragen habe.
Ich habe mir letztes Jahr zwar sehr viel Mühe gegeben nur Lacke aufzutragen, die ich vorher noch nie getragen hatte, ich konnte aber wegen des ganzen krank seins und wegen dem restlichen Chaos nur wenige neue Lacke benutzen.
Darum habe ich noch immer ganze 60 Lacke, die noch nie auf meine Nägelchen gewesen sind. Ja, ich weiss, es gibt andere Nagellacksuchtis die Hunderte Lacke haben, die sie noch nie getragen haben, so will ich aber nicht sein. Schließlich habe ich sie gekauft um sie auch zu tragen.
Langer Rede kurzer Sinn, ich habe mich diesmal für einen etwas älteren Kiko Lack entschieden.

Tageslicht
 Als ich es aufgetragen habe dachte ich ich würde es gar nicht mögen. Pah, weit gefehlt! Ich finde es nämlich wirklich schön. Es sieht sehr elegant und "sauber" aus und ich liebe es einfach wie es glänzt. Im richtigen Winkel sieht es wie ein champagnerfarbener Spiegel aus.
Ihr seht hier 2 dünne Schichten "221" und 1 Schicht Überlack. Ich hatte überlegt 3 Schichten aufzutragen, aber ich habe es gelassen. Auch wenn man auf den ersten Bilder mein Nagelweiss erkennen kann, so kann man im Tageslicht gar nichts mehr davon sehen.
Die Kleinen schwarzen Punkte sind eigentlich schwarzes Glitter, dass ich aus eins meiner Effekt-Lacke gefischt habe. Ich finde so kleine Eyecatcher richtig toll.
Jetzt bin ich fast ein wenig traurig, dass ich es nicht schon früher getragen habe. Aber jetzt weiss ich es ja besser. ;o)
 
Bis bald,

14. Januar 2016

Misslyn: Wild Passion

Wenn es etwas gibt, was mich richtig traurig macht, dann sind es Nagellacke die mich enttäuschen.
Wie jeder andere Nagellacksuchti liebe ich meine Lacke heiß und innig und zwar ab dem Moment in dem ich sie gekauft habe. Es gibt nichts schöneres für ein Nailjunkie als ein langersehnten Lack endlich zu besitzen. Stellt sich beim lackieren allerdings heraus, dass der Lack leider nur in der Flasche ein Hit ist, so gleicht das einer Katastrophe.
Leider muss ich gestehen, dass dieser Lack für mich eine riesige Enttäuschung ist.
Als ich ihn gekauft hab war ich sehr in ihn verliebt. Ich war so begeistert davon, dass ich ihn sogar verschenkt habe. Selber kam ich aber nicht dazu ihn mal aufzutragen.
Dieses Jahr wollte ich das unbedingt ändern und habe ihn als 2ter Lack in diesem Jahr aufgetragen.
Und ab da ging alles schief.
Zuerst aber ein paar Bilder:
Wunderschön, nicht wahr?! Ein Traum von Rot, Lila, Beere und Aubergine.
Kein wunder, dass ich so davon verzaubert war.
Leider sieht diese kleine "Galaxie in einer Flasche" aufgetragen alles andere als besonders aus.
Tageslicht
Künstliches Licht (am Abend)

Jetzt weiss ich was damit gemeint ist, wenn man einem immer sagt, dass der Schein meistens trügerisch ist. In der Flasche ist der Lack außergewöhnlich schön, auf den Nägeln allerdings ist es mehr als nur fade. Es kommt mir vor wie gewollt aber nicht gekonnt. Der Schimmer versucht raus zu kommen, schafft es aber nicht ganz. Dazu hat die Farbe so etwas wie einen Schleier, der sie irgendwie dumpf aussehen lässt, und das obwohl ich eine sehr großzügige Schicht Seche Vite aufgetragen habe. Bäh... Mäh... Knurrr.... Ich bin überhaupt nicht happy!

Mit Blitz fotografiert sieht das ganze schon besser aus:
Aber im Ernst jetzt, woher soll ich den bitteschön tagsüber eine Lichtquelle finden, die so extrem leuchtet, nur damit die Farbe auf meine Nägeln der Farbe in der Flasche ähnelt.
Für mich ist der Lack leider ein richtiger Flopp.
Ich finde es schade, dass mein zweiter Nagellackeintrag ein negativer ist, aber so ist das Leben nun mal.
Zum Glück habe ich noch genug andere Lacke, es bleibt also spannend. :)

Bis bald,